Cédric Brunner bricht sein Schweigen: Alkohol, Abstieg und ein Neuanfang
Janin FinkeCédric Brunner bricht sein Schweigen: Alkohol, Abstieg und ein Neuanfang
Der ehemalige Profifußballer Cédric Brunner hat sich offen über seinen langen Kampf mit dem Alkohol geäußert. Der 31-Jährige, der Anfang 2025 aus dem Spitzensport zurücktrat, teilte kürzlich in einem emotionalen Beitrag auf Social Media seine Schwierigkeiten mit. Der Januar 2026 markierte seinen ersten alkoholfreien Monat seit 14 Jahren.
Brunner spielte sechs Jahre lang in Deutschland, beginnend bei Arminia Bielefeld. Vier Saisons stand er für den Verein auf dem Platz und trug 2020 maßgeblich zum Aufstieg in die Bundesliga bei. Doch der Abstieg folgte kurz darauf – sowohl mit Bielefeld als auch später mit dem FC Schalke 04.
Verletzungen setzten ihm in seiner letzten Saison zusätzlich zu. Ein hartnäckiges Leistenproblem hielt ihn 2023/24 monatelang von Spielbetrieb fern und führte schließlich dazu, dass sein Vertrag bei Schalke 04 nicht verlängert wurde. Mit nur 30 Jahren beendete er im Januar 2025 seine Profikarriere endgültig.
Nach Spielen gab Brunner zu, zu Alkohol gegriffen zu haben, um "abzuschalten" und sich "zu betäuben". Exzessives Trinken sei eine Gewohnheit gewesen, auf die er während seiner Karriere zu oft zurückgegriffen habe. Heute lässt er seine aktive Laufbahn bei einem Amateurverein in der Schweiz ausklingen, ohne dass weitere berufliche oder private Pläne bekannt wären.
In einem aktuellen Instagram-Post thematisierte er die Herausforderungen des Ausstiegs aus dem Profisport und die Rolle, die Alkohol in seinem Leben spielte. Seine Botschaft reflektierte seinen Weg und markierte einen Wendepunkt nach Jahren der Abhängigkeit.
Brunner beendete seine Karriere, die von Höhen wie dem Aufstieg und Tiefschlägen wie Abstieg und Verletzungen geprägt war. Seine Entscheidung, öffentlich über seinen Alkoholkonsum zu sprechen, wirft ein Licht auf die Belastungen, denen Sportler im Übergang in ein Leben nach dem Leistungssport ausgesetzt sind. Stand Januar 2026 konzentriert er sich darauf, trocken zu bleiben, während er in der Schweiz auf Amateur-Niveau weiterkickt.






