13 December 2025, 06:12

CDU will Münchner Hauptbahnhof-Tunnel mit schärferen Regeln säubern und sichern

Eine Straße mit Autos und einem Bus vor Gebäuden mit Wänden, Fenstern, Tellern und Dächern, die Plakate und Banner an den Wänden und einen Pfahl mit einer Straßenlaterne zeigen.

CDU will Münchner Hauptbahnhof-Tunnel mit schärferen Regeln säubern und sichern

München Hauptbahnhof: CDU fordert entschlossenes Handeln zur Sanierung des Fußgängertunnels am Solinger Hauptbahnhof

Teaser: Bezirksbürgermeister Westkämper kündigt Antrag zur Ergänzung der Verkehrsregeln an – Kommunaler Ordnungsdienst soll strengere Kontrollen durchsetzen Solingen – Die CDU-Fraktion im Bezirksrat Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid zeigt sich besorgt über die sich verschlechternden Zustände im Fußgängertunnel am Münchner Hauptbahnhof. Nach zahlreichen Bürgerbeschwerden und wiederholten öffentlichen Hinweisen auf erhebliche Mängel

Veröffentlichungsdatum: 5. Dezember 2025, 16:49 Uhr

Stichworte: Politik, Allgemeines, Kriminalität und Justiz

Artikel: Die CDU-Fraktion im Münchner Bezirksrat Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid schlägt Alarm wegen der sich zunehmend verschlechternden Verhältnisse im Fußgängertunnel unter dem Hauptbahnhof München. Anwohner und öffentliche Meldungen verweisen seit Längerem auf anhaltende Probleme wie Vermüllung, üble Gerüche, technische Defekte und Sicherheitsrisiken.

Bezirksbürgermeister Marc Westkämper (CDU) will nun mit verschärften Regelungen und Kontrollen gegensteuern. Die Beschwerden über den Tunnel häufen sich: Aggressives Betteln, Belästigungen und nächtliches Campen gehören demnach zu den wiederkehrenden Vorfällen. Zudem leidet das Areal unter starker Verschmutzung und unangenehmen Gerüchen, was es für Pendler und Fußgänger unsicher und unattraktiv macht.

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Als Reaktion plant Westkämper, einen Antrag zur Änderung der Münchner Verkehrsordnung einzubringen. Die vorgesehene Novelle soll Übernachtungen und das Zelten im Tunnel explizit verbieten. Auch das längere Verweilen in der Unterführung – selbst bei Tageslicht – soll künftig untersagt werden, um Sicherheit und Funktionsfähigkeit zu gewährleisten.

Die CDU drängt zudem auf eine konsequentere Umsetzung und fordert häufigere Streifen des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) sowie der örtlichen Polizei. Gleichzeitig kündigte Westkämper eine Zusammenarbeit mit der Caritas und dem Sozialamt an, um die Beschilderung und Informationen über Unterkunftsmöglichkeiten für Obdachlose zu verbessern.

Ziel der Partei ist es, Sauberkeit, Ordnung und Sicherheit im Tunnel wiederherzustellen und den Bereich für alle Anwohner und Besucher nutzbar zu halten.

Sollten die neuen Regelungen beschlossen werden, sind Übernachtungen und das Herumstehen im Tunnel künftig verboten. Zudem sollen verstärkte Kontrollen und klarere Hilfsangebote für Obdachlose folgen. Die Maßnahmen zielen darauf ab, langjährige Missstände zu beheben und die Unterführung sicher sowie zugänglich zu gestalten.