03 March 2026, 03:43

CDU Rhein-Berg beendet Karneval mit scharfer Politik und neuem Koalitionskurs

Eine Gruppe strahlender Menschen, die um einen Tisch mit Papieren stehen, umgeben von Fahnen, Topfpflanzen und einem Foto auf dem Wand, feiern die Unterzeichnung eines Memorandums zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada.

CDU Rhein-Berg beendet Karneval mit scharfer Politik und neuem Koalitionskurs

Die CDU Rhein-Berg veranstaltete ihre traditionelle Politische Aschermittwochsveranstaltung in Bergisch Gladbach und läutete damit das Ende der Karnevalssaison ein – eine Mischung aus Brauchtum und scharfer politischer Debatte. Der neu gewählte Kreisvorsitzende Maurice Winter organisierte die Zusammenkunft im Bürgerhaus Bergischer Löwe, wo die Gäste bei einem Fischmittagessen politische Diskussionen führten.

Winter betonte in seiner Eröffnungsrede die Notwendigkeit von Verantwortungsbewusstsein und überparteilicher Zusammenarbeit. Die Veranstaltung diente sowohl als Rückblick auf vergangene Erfolge als auch als Plattform für künftige Vorhaben und bot Raum für lebhafte politische Auseinandersetzungen.

Johannes Winkel, Bundestagsabgeordneter und Bundesvorsitzender der Jungen Union, hielt die Hauptrede. Er forderte, Deutschland solle sich auf seine eigenen Stärken besinnen, und verlangte eine klare politische Ausrichtung mit deutlicher Kritik. Sein Beitrag setzte einen bestimmten Ton für die anschließenden Diskussionen.

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Die Veranstaltung spiegelte auch einen Wandel in der lokalen Politik wider. Nach über einem Jahrzehnt der Zusammenarbeit von CDU und Grünen im Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises hatte die jüngste Wahl eine neue Koalition der CDU mit der SPD gebracht. Dieser Schritt setzt auf Haushaltsdisziplin und Projekte wie den Berufsbildungscampus, während Umweltinitiativen wie Förderprogramme für Ranger, die im früheren Schwarz-Grünen-Bündnis zentral waren, zurückgestuft werden.

Die Veranstaltung endete mit einer Mischung aus Rückblick und Zukunftsperspektiven. Das Auslaufen der CDU-Grünen-Partnerschaft und die neue Koalition mit der SPD markieren eine Verschiebung der Prioritäten im Kreis. Die Teilnehmer verließen die Runde mit einem klareren Bild der politischen Richtung, die nun eingeschlagen wird.