21 March 2026, 06:11

CDU in Solingen will mit schärferen Regeln gegen Kriminalität und Chaos vorgehen

Weißer Polizeiwagen mit "Polizei" darauf fahrend auf einer Straße außerhalb der Stadt, umgeben von bewegendem Verkehr, Gras und Bäumen.

CDU in Solingen will mit schärferen Regeln gegen Kriminalität und Chaos vorgehen

CDU in Solingen fordert schärfere Maßnahmen gegen wachsende Sicherheitsprobleme

Die Solinger CDU drängt auf strengere Maßnahmen, um die zunehmenden Herausforderungen im Bereich der öffentlichen Sicherheit zu bewältigen. Die Partei verweist auf die wachsenden Schwierigkeiten, mit denen die Ordnungsämter konfrontiert sind – von Vermüllung und illegaler Müllentsorgung bis hin zu gewalttätigen Vorfällen bei Veranstaltungen. Wie Carsten Voigt, Fraktionsvorsitzender der CDU im Rat der Stadt, betont, spielen diese Behörden zwar eine zentrale Rolle, doch oft fehle es an wirksamen Mitteln, um schnell eskalierende Verstöße zu ahnden.

Die Kriminalstatistik in Solingen zeigt über die letzten fünf Jahre gemischte Trends. Während einige Deliktbereiche stabil blieben, stiegen gewalttätige Straftaten und öffentliche Rüpelkeiten im Zeitraum 2023–2024 an – teilweise in Verbindung mit sozialen Spannungen. Exakte Zahlen ließe die Polizeiliche Kriminalstatistik erst nach vollständiger Auswertung erkennen, doch die CDU warnt: Ohne zügiges Handeln drohe eine weitere Zuspitzung der Lage.

Als Vorbild für wirksame Prävention nennt die Partei Gouda, die niederländische Partnerstadt Solingens. Dort wurde bereits ein flächendeckendes Kameranetz eingeführt, das sowohl abschreckend wirkt als auch Ermittlungen unterstützt. Die CDU plädiert für ähnliche Systeme in Solingen – kombiniert mit gezielter Videoüberwachung in Brennpunkten. Voraussetzung sei jedoch die Einhaltung des Datenschutzes und des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes.

Doch nicht nur technisch will die CDU nachbessern: Sie fordert klarere rechtliche Befugnisse für die Ordnungsbehörden. Dazu zählen besserer Schutz für Einsatzkräfte in Konfliktsituationen, mehr Personal sowie praxisnahe Regelungen, die auf den Arbeitsalltag zugeschnitten sind. Voigt weist darauf hin, dass viele Verstöße oft nur kurzzeitig auftreten und schwer zu dokumentieren seien – was die Beweissicherung für die Behörden erschwere.

Zudem soll die geplante Gesetzesnovelle den kommunalen Realitäten Rechnung tragen. Städte und Gemeinden bräuchten die richtigen Instrumente, um Probleme wie Vandalismus, Kriminalität oder Nachbarschaftskonflikte anzugehen, so die CDU. Dazu gehöre nicht nur konsequentes Durchgreifen, sondern auch präventive Arbeit in Problemvierteln, um Eskalationen von vornherein zu verhindern.

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Mit ihren Plänen will die CDU den Solinger Ordnungsämtern mehr Mittel und rechtlichen Rückhalt verschaffen. Falls umgesetzt, könnten die Änderungen zu einer strengeren Überwachung von Brennpunkten, schnelleren Reaktionen auf Vorfälle und besserer Unterstützung für die Beamten führen. Die Partei betont, dass die Balance zwischen Sicherheit und Datenschutz in den anstehenden Debatten eine zentrale Rolle spielen werde.

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