BVB scheitert in der Champions League – Millionenverlust und Titelträume geplatzt
Toralf ZänkerBVB scheitert in der Champions League – Millionenverlust und Titelträume geplatzt
Borussia Dortmunds Aus in der Champions League-Playoff trifft den Verein finanziell hart
Der vorzeitige Abschied von Borussia Dortmund aus den Playoffs der Champions League bedeutet für den Klub einen spürbaren finanziellen Rückschlag. Sportdirektor Sebastian Kehl räumte ein, dass die Mannschaft fest mit dem Einzug in die K.-o.-Phase gerechnet habe – doch stattdessen kassierte das Team eine herbe Niederlage gegen Atalanta Bergamo.
Die Pleite zwingt den BVB nun, sich voll auf die Bundesliga zu konzentrieren, wo er aktuell acht Punkte hinter Tabellenführer FC Bayern München liegt.
Dortmund war mit Selbstvertrauen in die Playoffs der Champions League gestartet, nachdem das Team das Hinspiel mit 2:0 gewonnen hatte. Doch die 1:4-Niederlage im Rückspiel gegen Atalanta Bergamo beendete die europäische Saison vorzeitig. Kehl bezeichnete das Ausscheiden als "tief enttäuschend", da der Verein finanziell mit einem Platz im Achtelfinale geplant hatte.
Der Einzug in diese Runde hätte eine Prämie von 11 Millionen Euro eingebracht. Stattdessen belaufen sich die entgangenen Einnahmen durch das frühe Scheitern auf schätzungsweise 12 bis 22 Millionen Euro. Vor dem Ausscheiden hatte Dortmund noch mit einem Jahresergebnis zwischen 5 Millionen Euro Gewinn und 5 Millionen Euro Verlust kalkuliert.
Da auch im DFB-Pokal keine Titelchance mehr besteht, bleibt die Bundesliga die einzige Möglichkeit, in dieser Saison noch einen Titel zu gewinnen. Mit acht Punkten Rückstand auf den FC Bayern München gestaltet sich die Meisterschaftsjagd jedoch zu einer schweren Aufgabe.
Die finanziellen Folgen des Champions League-Aus sind deutlich: Millionen an erwarteten Einnahmen fallen weg. Der BVB muss sich nun schnell neu sortieren, denn der einzige verbleibende Wettbewerb ist die Bundesliga. Der Abstand zu Bayern München lässt in den kommenden Spielen kaum Fehler zu.






