06 May 2026, 05:21

Bundesbauministerium plant Milliarde Euro Kürzung – Wohngeld in Gefahr

Plakat für den American Rescue Plan mit Text, der besagt, dass er die Kinderarmut in den USA halbieren würde, und einem Bild einer vielfältigen Gruppe von Menschen.

Bundesbauministerium plant Milliarde Euro Kürzung – Wohngeld in Gefahr

Das Bundesbauministerium plant, seinen Haushalt um eine Milliarde Euro zu kürzen. Die Maßnahme erfolgt, während Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) daran arbeitet, die Lücken im Bundeshaushalt zu schließen. Kritiker haben bereits Bedenken hinsichtlich der möglichen Auswirkungen auf die Wohnungsförderung geäußert.

Das von Verena Hubertz (SPD) geführte Ministerium will die Einsparziele durch eine Umstrukturierung der Wohngeldzahlungen erreichen. Hubertz warnte jedoch, dass Kürzungen bei diesen Leistungen mehr Menschen in die Obdachlosigkeit treiben könnten.

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Der Widerstand gegen die Sparpläne formiert sich schnell. Sahra Mirow, wohnungspolitische Sprecherin der Linken, kritisierte den Vorschlag als schädlich für einkommensschwache Haushalte. Gleichzeitig forderte die grüne Abgeordnete Mayra Vriesema strengere Mietpreisbremse, um den Druck auf die Wohngeldleistungen zu verringern.

Ina Scharrenbach (CDU), Bauministerin von Nordrhein-Westfalen, plädierte für eine grundlegende Reform des Systems. Sie schlug vor, die in Bundesgesetzen vorgeschriebene Schriftformpflicht abzuschaffen, die ihr Bundesland jährlich 2,2 Millionen Euro kostet.

Die geplanten Kürzungen zielen darauf ab, den Bundeshaushalt auszugleichen, stoßen jedoch auf Widerstand aus verschiedenen politischen Lagern. Änderungen beim Wohngeld könnten die Unterstützung für einkommensschwache Mieter neu gestalten – mit möglichen Folgen für die Obdachlosenzahlen. Die endgültige Entscheidung des Ministeriums wird zeigen, wie diese Einsparungen umgesetzt werden.

Quelle