Brüder schmuggeln 11.000 Zigaretten am Flughafen Dortmund – und fliegen auf
Toralf ZänkerBrüder schmuggeln 11.000 Zigaretten am Flughafen Dortmund – und fliegen auf
Zwei Brüder im Alter von 24 und 29 Jahren sind am Flughafen Dortmund dabei erwischt worden, mehr als 11.000 Zigaretten schmuggeln zu wollen. Der Vorfall ereignete sich am 21. November 2025, als Zollbeamte die Männer nach ihrem getrennten Passieren des grünen Ausgangs kontrollierten. Den Behörden zufolge wollten sie Steuern in Höhe von etwa 2.500 Euro hinterziehen.
Die beiden gaben zunächst an, allein zu reisen, doch später stellte sich heraus, dass es sich um Brüder handelte. Der ältere hatte 8.420 Zigaretten bei sich, teilweise in seiner Kleidung versteckt, während der jüngere 3.200 Stück mitführte, ebenfalls zum Teil versteckt. Alle Zigaretten trugen bulgarische Steueraufkleber.
Die Zollbeamten beschlagnahmten den Tabak und verweigerten die steuerfreie Einfuhrerlaubnis. Die Vielfalt der Marken deutet darauf hin, dass die Zigaretten für den Weiterverkauf und nicht für den Eigenbedarf bestimmt waren. Daraufhin wurden gegen beide Männer Strafverfahren wegen versuchten Steuerbetrugs eingeleitet.
Die beschlagnahmten Zigaretten und die Aberkennung der Steuerbefreiung unterstreichen die Schwere des Vergehens. Der Fall wird nun weiter juristisch verfolgt, wobei die Behörden die geschätzten 2.500 Euro an ausstehenden Steuern eintreiben wollen. Aus den Zollunterlagen gingen keine weiteren Hinweise auf übergeordnete Schmuggeltrends hervor.






