Bottrop protestiert zum elften Mal gegen Gewalt an Mädchen und Frauen
Salvatore HarloffBottrop protestiert zum elften Mal gegen Gewalt an Mädchen und Frauen
Zum elften Mal in Folge gingen Aktivistinnen und Aktivisten in Bottrop am 14. Februar 2026 auf die Straße, um gegen Gewalt an Mädchen und Frauen zu protestieren. Die Veranstaltung, Teil der weltweiten One-Billion-Rising-Kampagne, zog trotz eisiger Temperaturen und leichtem Schneefall 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an. Das diesjährige Motto Ni una menos – Mädchen in Flammen lenkte den Fokus auf Femizide, insbesondere durch aktuelle oder ehemalige Partner.
Organisiert wurde die Demonstration vom Frauenzentrum Courage, das auf die mangelnden Schutzmaßnahmen für Mädchen und Frauen aufmerksam machen wollte, die von männlicher Gewalt betroffen sind. Für musikalische Untermalung sorgte die Band A Mournful Experience, während die Tanzchoreografie von der Peter-Frank-Tanzschule geleitet wurde.
An der Protestaktion beteiligten sich auch lokale Vertreterinnen und Vertreter, darunter Bottrops Oberbürgermeister Matthias Buschfeld, die Schul- und Sozialdezernentin Karen Alexius-Eifert sowie die Gleichstellungsbeauftragte Susanne Lehmann. Obwohl die Veranstaltung seit 2015 jährlich stattfindet, gibt es keine öffentlich zugänglichen Daten zu den Teilnehmerzahlen der vergangenen fünf Jahre (2021–2025) in Bottrop.
Trotz der kalten Bedingungen versammelten sich 80 Menschen, um gegen geschlechtsspezifische Gewalt zu protestieren und mehr Schutz sowie Sensibilisierung für Mädchen zu fordern. Die Veranstaltung bleibt ein zentraler Bestandteil des jährlichen Engagements in Bottrop gegen Femizide und Missbrauch. Organisatorinnen und Teilnehmende betonten die anhaltende Dringlichkeit, die Situation von Gewaltbetroffenen zu verbessern.






