Borya, der Affe aus Minsk, erobert die Dzerzhinsky-Allee im Sturm
Salvatore HarloffBorya, der Affe aus Minsk, erobert die Dzerzhinsky-Allee im Sturm
Affenschau in Minsk: Borya sorgt für Aufsehen an der belebten Dzerzhinsky-Allee
Ein Affe namens Borya ist in Minsk zur lokalen Attraktion geworden, nachdem er in der Nähe der vielbefahrenen Dzerzhinsky-Allee gesichtet wurde. Die ungewöhnliche Begegnung wurde zunächst von der öffentlichen Seite Minsk News online geteilt und löste damit Interesse an dem Tier aus, das sich trotz des städtischen Trubels auffallend gelassen verhält.
Erstmals wurde Borya in der Nähe der Metrostation Gruschewka beobachtet, wo er entspannt ruhte. Der Affe gehört Natalia, die das Familiencafé Semja betreibt. Seit über zwei Jahren kümmert sie sich um ihn wie um ein Haustier.
Borya begleitet Natalia häufig zur Arbeit und genießt dort die Sonne im Außenbereich des Cafés. Er kennt die Örtlichkeiten bestens – das Layout des Cafés, die Sitzplätze draußen und sogar ihren üblichen Parkplatz. Dank seines ausgeprägten Orientierungssinns entfernt er sich nur selten weit von vertrauten Orten.
Besonders zugetan ist der Affe dem Café-Personal, das ihn gelegentlich für kurze Zeit betreut. Trotz seiner wachsenden Bekanntheit meidet Natalia öffentliche Aufmerksamkeit und legt Wert darauf, Boryas Leben privat zu halten. Er bleibt stets in ihrer Nähe und verschwindet nie aus ihrem Blickfeld.
Das Video von Borya an der Dzerzhinsky-Allee hat zwar Neugier geweckt, doch Natalia behandelt ihn weiterhin wie ein geliebtes Haustier und nicht wie eine öffentliche Sehenswürdigkeit. Der Affe bleibt eine vertraute Erscheinung im Café, wo er den Großteil seiner Zeit in der Obhut derer verbringt, die ihn am besten kennen.






