Borussia Mönchengladbach rutscht nach schwacher Rückrunde in die Abstiegsgefahr
Janin FinkeBorussia Mönchengladbach rutscht nach schwacher Rückrunde in die Abstiegsgefahr
Borussia Mönchengladbach steckt seit der Winterpause 2026 in einer schweren Krise. Seit dem Wiederbeginn der Saison hat die Mannschaft nur ein Spiel von fünf Partien gewinnen können und befindet sich damit in gefährlicher Nähe zur Abstiegszone. Vereinspräsident Rainer Bonhof räumte ein, dass das Team mit massiven Selbstzweifeln zu kämpfen habe.
Vor der Winterpause hatte Gladbach in 20 Spielen noch fünf Siege, sechs Unentschieden und neun Niederlagen verbucht. Mit 24 geschossenen und 33 kassierten Toren belegte die Mannschaft damals Platz 12 der Tabelle. Doch seit dem Neustart hat sich die Lage deutlich verschlechtert.
In den letzten fünf Spielen holte das Team lediglich fünf Punkte – ein Sieg, zwei Remis und zwei Niederlagen. Die Torausbeute ist besorgniserregend: Nur sechs Treffer gelangen, während neun Gegentore hinnehmen musste. Dieser Leistungsabfall hat die Borussen in der Jahreswertung 2026 auf Rang 11 zurückgeworfen, nur knapp über dem Relegationsplatz.
Präsident Bonhof gab offen zu, dass der Mannschaft der Glaube an den Erfolg fehle. Trotz der enttäuschenden Ergebnisse sprach er dem Trainer jedoch öffentlich sein Vertrauen aus und betonte, dass dieser die Wende schaffen solle.
Die aktuelle Negativserie wirft nun Fragen nach dem Klassenerhalt auf. Mit nur einem Sieg nach der Pause bleibt Gladbach akut abstiegsgefährdet. Die Vereinsführung setzt nun darauf, dass der Trainer die Truppe in den kommenden Wochen stabilisiert und die Leistungskurve wieder nach oben zeigt.






