Blutige Schlägerei in Barmen: Drei Jugendliche nach Messerangriff verletzt
Janin FinkeBlutige Schlägerei in Barmen: Drei Jugendliche nach Messerangriff verletzt
Gewalttätige Auseinandersetzung zwischen Jugendgruppen in Barmen – Polizei ermittelt nach drei Verletzten
Am Montagabend, dem 8. Februar 2026, kam es bei einer gewaltsamen Schlägerei zwischen zwei Jugendgruppen in Barmen zu drei Verletzten. Der Streit eskalierte in der Nähe der Brändströmstraße, nachdem es zuvor in der Schwebebahn zu einer handfesten Auseinandersetzung gekommen war. Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.
Der Konflikt begann als verbale Auseinandersetzung zwischen den Gruppen während der Fahrt in der Schwebebahn. Nach dem Aussteigen an der Haltestelle Wupperfelder Markt artete der Streit in eine körperliche Schlägerei aus. Augenzeugen berichteten, dass die Angreifer ein Messer, Holzleisten und einen Gürtel als Waffen eingesetzt hätten.
Drei verletzte Jugendliche wurden von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht: ein 17-jähriger Deutscher sowie zwei Syrer im Alter von 17 und 14 Jahren. Alle Verletzungen wurden als nicht lebensbedrohlich eingestuft; zwei der Jugendlichen konnten nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden.
Die Polizei identifizierte in der Nähe des Stadtteils Höhe drei mutmaßliche Beteiligte: zwei syrische Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren sowie einen 17-jährigen Deutschen. Eine zweite Gruppe – bestehend aus einem 17-jährigen Deutschen und vier Syrern (17, 17, 16 und 14 Jahre alt) – wurde ebenfalls in der Nähe der Brändströmstraße ausfindig gemacht. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte der Streit auf frühere Konflikte zwischen den Gruppen zurückgehen.
Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Vorfalls. Die Behörden rufen Zeugen oder Personen mit sachdienlichen Hinweisen auf, sich unter der Nummer +49 202 284-0 zu melden.
Die verletzten Jugendlichen wurden inzwischen medizinisch versorgt; keine der Verletzungen erwies sich als lebensgefährlich. Die Polizei sammelt weiterhin Beweise im Rahmen der laufenden Ermittlungen zu der gewaltsamen Auseinandersetzung. Zeugen oder Personen mit relevanten Informationen werden nach wie vor aufgefordert, sich bei den Behörden zu melden.






