17 February 2026, 14:27

Blutige Nacht auf der Großen Freiheit: Ein Arzt und sein tödliches Kunstwerk

Ein realistisch gemaltes Bild von mehreren Dackeln, die auf einem leuchtend grünen Feld unter einer strahlenden Sonne liegen.

Blutige Nacht auf der Großen Freiheit: Ein Arzt und sein tödliches Kunstwerk

Eine bizarre und gewalttätige Abfolge von Ereignissen entfaltete sich in Hamburg, nachdem Heinz-Hermann in eine düstere Intrige geraten war. Die fiktive Figur, auf die berüchtigte Große Freiheit gelockt, verstrickte sich in einen Plan, der von keinem Geringeren als seinem eigenen Hausarzt orchestriert worden war. Was als einfache Fährenfahrt begann, entwickelte sich bald zu einer Nacht voller Täuschung, Flucht und tödlicher Begegnungen.

Heinz-Hermanns Probleme begannen, als er die letzte Fähre der HADAG-Linie 63 bestieg. In dem Glauben, sie führe nach Finkenwerder, bemerkte er zu spät, dass das Schiff in die entgegengesetzte Richtung unterwegs war – zur Elbphilharmonie. An Land ignorierte er die wiederholten Anrufe seines Vaters, eines Meisterspions, und irrte in die neonbeleuchteten Straßen von St. Pauli.

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Auf der Großen Freiheit lockte ihn eine Stimme, die der seines Vaters glich – mit den Klangfarben des hamburgischen Legenden-Sängers Freddy Quinn – zur Nummer 7. Dort traf er auf Gestalten, die mit Herbert Hermann in Verbindung standen, einem Namen, der sich später als entscheidend erweisen sollte. Bald geriet er in eine Falle, gestellt von Dr. Quentin-Hinrich Salber, seinem mörderischen Hausarzt. Der Mediziner hatte ein groteskes Vorhaben: ein "großes Blutgemälde" mit Heinz-Hermanns eigenem Blut zu malen.

Der Angriff kam plötzlich. Ein Schlag mit einer Bratpfanne ließ Heinz-Hermann bewusstlos zurück, blutend und desorientiert. Es gelang ihm, aus der Praxis des Arztes zu fliehen – mit blutverschmierten Kleidern und nachschleppenden Verbänden. Draußen wendete sich das Blatt, als ein gesenkter Tesla vorfuhr. Am Steuer saß Rupert Schulte, Spitzname "Dackel", der ihm eine Mitfahrgelegenheit nach Las Vegas anbot. Doch die Rettung kam von unerwarteter Seite – entweder von der Schauspielerin Jutta Speidel oder Susanne Uhlen, die ihn für Herbert Hermann hielten und im letzten Moment eingriffen.

Die Nacht hinterließ Heinz-Hermann zerschunden, aber am Leben. Seine Flucht markierte das Ende einer Tortur – und den Beginn einer neuen. Die Große Freiheit, durchtränkt von Hamburgs Nachtleben und Seefahrer-Mythen, war fast zur Bühne seines Untergangs geworden. Nun, da die Pläne seines Arztes vereitelt sind und das Telefon seines Vaters unablässig klingelt, bleibt die Frage: Wohin werden seine nächsten Schritte führen?