22 December 2025, 08:25

"Bist du ein bisschen verrückt?" - Fahrt von Köln nach Baden-Baden

Ein Basketballfeld mit Spielern im Vordergrund und einer hölzernen Wand mit Postern und Bannern im Hintergrund.

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"Sind Sie ein bisschen verrückt?" – Hektische Fahrt von Köln nach Baden-Baden

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"Sind Sie ein bisschen verrückt?" – Hektische Fahrt von Köln nach Baden-Baden

  1. Dezember 2025, 04:07 Uhr

Das Basketball-Team des FC Bayern München stand am Sonntag vor einem logistischen Kraftakt. Nach einem Spiel in Köln um 18:00 Uhr mussten die Spieler bis 21:30 Uhr zur Wahl zum „Sportler des Jahres“ nach Baden-Baden gelangen. Die Strecke von über 300 Kilometern sollte in nur 90 Minuten bewältigt werden – mit einem gecharterten Flugzeug und zwei Shuttle-Services.

Der Abend begann mit dem Spiel in Köln, das kurz vor 20:00 Uhr endete. Da die Preisverleihung weniger als zwei Stunden später begann, hatten die Organisatoren einen minutiös durchgeplanten Transfer organisiert. Zwei Shuttle-Busse brachten die Spieler vom Stadion zum Flughafen Köln/Bonn, wo bereits ein Privatjet bereitstand.

Der Flug selbst dauerte nur 25 Minuten. Doch die Fahrten – zunächst zum Flughafen und später vom Flughafen Baden-Baden zur Veranstaltungslocation – nahmen jeweils mehr Zeit in Anspruch als der Flug. Trotz des engen Zeitplans landete das Team und traf mit fünf Minuten Puffer in der Festhalle ein. Hinter den Kulissen lief die Koordination auf Hochtouren: Kölner Polizei, Feuerwehr und Oberbürgermeister halfen dabei, Strecken freizuräumen und Abläufe zu beschleunigen. Selbst die ZDF-Live-Übertragung musste kurz unterbrochen werden, um die verspätete Ankunft des Teams zu ermöglichen. Klaus Dobbratz von der ISK, dem Rechteinhaber in Baden-Baden, gab später zu, dass er anfangs an der Machbarkeit des Plans gezweifelt hatte.

Die Aktion gelang – wenn auch knapp. Das Team erreichte die Veranstaltung pünktlich, auch wenn die hastigen Transfers zu leichten Verzögerungen in der Übertragung führten. Organisatoren und Stadtverantwortliche hatten gemeinsam geschafft, was viele zunächst für unmöglich gehalten hatten.