25 April 2026, 00:16

Bielefelds Polizei startet Großkampagne für mehr Sicherheit von Radfahrern und E-Scooter-Fahrern

Schilder mit Aufschrift "E-Bike-Fahren nur für Anwohner" an der Straße mit Verkehrskegeln in der Nähe, ein Fahrzeug und Bäume im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Bielefelds Polizei startet Großkampagne für mehr Sicherheit von Radfahrern und E-Scooter-Fahrern

Die Polizei Bielefeld hat eine neue Kampagne gestartet, um die Sicherheit von Fahrradfahrern und E-Scooter-Nutzern zu verbessern. Die Initiative folgt auf einen deutlichen Anstieg von Unfällen unter jungen Menschen – allein 2025 stiegen die Verletzungen bei ungeschützten Verkehrsteilnehmern um 7,3 %.

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Die unter dem Motto "Sicher.Mobil.Leben – Zwei Räder im Fokus" laufende Aktion sieht verstärkte Polizeikontrollen in der Nähe von Schulen, Kindergärten und bekannten Unfallschwerpunkten vor. Beamte werden zwischen 7:00 und 20:00 Uhr patrouillieren und auf die Einhaltung von Sicherheitsabständen, korrektes Abbiegen sowie die technische Ausstattung von Fahrrädern und E-Scootern achten.

Als Hauptrisiken wurden Ablenkungen wie die Nutzung von Smartphones oder Noise-Cancelling-Kopfhörern identifiziert. Solche Verhaltensweisen mindern die Aufmerksamkeit und erhöhen die Gefahr schwerer Verletzungen. Besonders betroffen sind junge Fahrer im Alter von 18 bis 24 Jahren – hier stiegen die E-Scooter-Unfälle in jüngsten Erhebungen um 82,35 %.

Auch Kinder und Jugendliche zählen zu den Risikogruppen und machen einen großen Anteil der verletzten Radfahrer aus. Ziel der Kampagne ist die Förderung von "Vision Zero" – einer langfristigen Strategie, um Verkehrsopfer und schwere Unfälle vollständig zu vermeiden. Zudem wird die Polizei das Problem angehen, dass Autofahrer ungeschützte Verkehrsteilnehmer oft übersehen, was häufig zu schweren Zusammenstößen führt.

Mit einer Kombination aus Aufklärung und konsequenterer Überwachung soll die Unfallzahl gesenkt werden. Durch die Fokussierung auf besonders gefährdete Bereiche und Verhaltensweisen hoffen die Behörden, den Anteil von 51,3 % der Verletzungen unter ungeschützten Verkehrsteilnehmern zu reduzieren. Die Kampagne wird mit regelmäßigen Streifen und Öffentlichkeitsarbeit fortgeführt.

Quelle