24 June 2026, 00:11

Betrüger locken mit Krypto-Investments: So schützen Sie sich vor Anlagebetrug im Netz

Polizei Bonn warnt erneut vor Online-Investment-Betrug

Betrüger locken mit Krypto-Investments: So schützen Sie sich vor Anlagebetrug im Netz

Ermittler der Kriminalinspektion 23 warnen vor einer zunehmenden Welle von Betrugsfällen im Online-Handel mit Wertpapieren und Kryptowährungen. Betrüger sprechen potenzielle Anleger gezielt über soziale Medien und Online-Werbung an, um sie in gefälschte Investmentmodelle zu locken. Die Behörden rufen die Bevölkerung zur Vorsicht auf und bitten um Meldung verdächtiger Aktivitäten an die Polizei.

Die Masche beginnt meist damit, dass sich die Täter als Finanzberater ausgeben. Über soziale Netzwerke oder Online-Anzeigen nehmen sie Kontakt zu Opfern auf und versprechen hohe Renditen bei Kryptowährungen oder anderen Anlagen. Die Scheinangebote wirken professionell – mit gefälschten Handelsplattformen, die seriös erscheinen sollen.

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Die Betrüger setzen ihre Opfer oft unter Druck, weitere Gelder zu investieren, und gaukeln ihnen mit erfundenen Gewinnen Vertrauen vor. Auszahlungen bleiben aus, stattdessen fordern die Kriminellen unter Vorwänden wie angeblichen Steuern oder Gebühren weitere Überweisungen – bevor sie spurlos verschwinden. In einem Fall hatte ein Mann aus Bonn über eine Online-Anzeige in Kryptowährungen investiert, doch später war die Website nicht mehr erreichbar. Er erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei.

Die Behörden raten zu Skepsis bei unaufgeforderten Nachrichten und unrealistischen Gewinnversprechen. Sie empfehlen, Plattformen gründlich zu prüfen, keinen Fernzugriff auf den Computer für Unbekannte zu gewähren und niemals sensible Daten preiszugeben oder Geld an unbekannte Konten zu überweisen. Opfer solcher Betrugsfälle sollten umgehend bei der örtlichen Polizei Anzeige erstatten. Auf den Webseiten des Landeskriminalamts NRW und der Polizeilichen Kriminalprävention finden sich weitere Hinweise, wie man sich vor solchen Betrugsmaschen schützen kann. Die Ermittler untersuchen die Fälle weiter und warnen vor der wachsenden Gefahr durch Anlagebetrug im Internet.

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