12 February 2026, 14:47

Bergische Museen feiern ein Jahr Netzwerk mit neuen Projekten und Visionen

Eine Gruppe von Menschen, die zusammen in einem Raum stehen und klatschen, mit einer Statue an der Wand im Hintergrund, dargestellt in Schwarz-Weiß.

Bergische Museen feiern ein Jahr Netzwerk mit neuen Projekten und Visionen

Ein Verbund von 28 Museen aus der Bergischen Region hat sein erstes Jahr als offizielles Netzwerk gefeiert. Der Netzwerk Bergische Museen e.V. vereint Einrichtungen unterschiedlicher Größe – meist in kleineren Städten ansässig – mit einer Mischung aus hauptamtlichen Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen. Bei ihrem jüngsten Jubiläumstreffen in Ratingen standen wachsende Zusammenarbeit und gemeinsame Ziele im Mittelpunkt.

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Das Netzwerk startete Ende 2022 offiziell und beging am 11. November sein einjähriges Bestehen. Die Mitglieder trafen sich in Ratingen, um Bilanz zu ziehen und neue Projekte zu planen. Finanziert wird ihre Arbeit vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie durch Unterstützung der örtlichen Kreise und Kommunen.

Ihre erste gemeinsame Ausstellung Kleine Kisten & Kästen feierte im Debütjahr des Netzwerks erfolgreich Premiere. Nun entsteht ein größeres Ausstellungsprojekt, um die Verbindungen zwischen den Museen weiter zu stärken. Regelmäßige Schulungen und Fachaus-tausche haben ebenfalls stattgefunden und helfen Mitarbeitenden wie Ehrenamtlichen, ihre Kompetenzen zu erweitern.

Unter den 28 Mitgliedsmuseen werden sieben ausschließlich ehrenamtlich betrieben, darunter das Heimatmuseum in Hückeswagen, das Bergische Handwerksmuseum in Solingen-Gräfrath und das Freilichtmuseum in Lindlar. Andere, wie das Textilmuseum in Radevormwald oder das Bergische Museum in Ruppichteroth, arbeiten ebenfalls ohne fest angestelltes Personal. Die Struktur des Netzwerks sorgt dafür, dass kleine und größere Häuser gemeinsam an übergreifenden Vorhaben mitwirken.

Das Bergische Museumsnetzwerk baut seine Aktivitäten weiter aus – gestützt durch regionale Fördermittel und aktives Engagement. Mit einer neuen Ausstellung in Vorbereitung will die Gruppe die öffentliche Teilhabe und die fachliche Zusammenarbeit intensivieren. Die Kombination aus professionell und ehrenamtlich geführten Museen bleibt dabei zentraler Bestandteil ihres Ansatzes.