25 December 2025, 18:14

Bergisch Gladbachs Jahr der Reformen: Wahlen, Digitalisierung und ein neuer Bürgermeister

Fünf Männer stehend und sprechend in einem Raum mit Stühlen, Flaggen, Tafeln, einer Wand und einer Tür im Hintergrund.

Bergisch Gladbachs Jahr der Reformen: Wahlen, Digitalisierung und ein neuer Bürgermeister

Das Jahr 2025 brachte für Bergisch Gladbach tiefgreifende Veränderungen in den öffentlichen Dienstleistungen und bei Wahlen mit sich. Neue Gesetze, digitale Modernisierungen und eine hohe Wahlbeteiligung prägten diese Phase. Zudem erlebte die Stadt nach den Kommunalwahlen im Herbst einen Führungswechsel.

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Das Jahr begann mit einer vorgezogenen Bundestagswahl am 23. Februar, die vom Fachbereich 3 unter der Leitung von Dirk Kürten organisiert wurde. Die Wahlbeteiligung in Bergisch Gladbach lag bei 85 Prozent, wobei 26.414 Briefwahlunterlagen ausgestellt und 900 ehrenamtliche Helfer in den Wahllokalen im Einsatz waren. Um den Arbeitsaufwand zu bewältigen, stellte das Wahlamt 20 zusätzliche Aushilfskräfte ein und richtete am Standort Zanders ein direktes Wahlzentrum ein.

Bis zum 1. Mai traten zwei bedeutende Reformen in Kraft. Die Namensrechtsreform erweiterte die Möglichkeiten bei Ehe- und Familiennamen, woraufhin das Standesamt seine Unterlagen aktualisierte und Rechtsberatungen anbot. Noch am selben Tag wurden papierbasierte Passfotos abgeschafft und durch das biometrische PointID-System an allen Standorten des Bürgerdienstes ersetzt. Das Standesamt blieb gut ausgelastet: Bis Oktober wurden 1.954 Neugeborene registriert und 8.098 Änderungen im Personenstand bearbeitet. In diesem Zeitraum stellte es zudem 15.764 Geburtsurkunden aus. Derweil betreute der Bürgerdienst 63.139 Besucher – ausschließlich nach Terminvereinbarung, um Wartezeiten zu verkürzen. Zwischen Januar und Oktober gab er 8.938 Personalausweise, 6.568 Reisepässe und 1.730 vorläufige Personalausweise aus, leicht weniger als im Vorjahr.

Die Kommunalwahlen fanden am 14. September statt, gefolgt von Stichwahlen für das Bürgermeisteramt und die Stelle des Landrats am 28. September. Marcel Kreutz gewann die Bürgermeisterwahl und löste Frank Stein offiziell am 1. November ab. Im Laufe des Jahres sorgte der Kommunale Ordnungsdienst für die öffentliche Sicherheit, ging gegen ordnungswidriges Verhalten vor und fungierte als zentrale Anlaufstelle für die Bürger.

Die städtischen Verwaltungsstellen passten sich an die neuen Gesetze und digitalen Systeme an und bewältigten gleichzeitig die hohe Nachfrage. Die Wahlen verliefen reibungslos bei großer Beteiligung, und Bergisch Gladbach begrüßte zum Jahresende einen neuen Bürgermeister. Die Veränderungen zielten darauf ab, Dienstleistungen effizienter zu gestalten und den Service für die Bürger zu verbessern.