Bergisch Gladbach verwandelt altes Industriegelände in neues Schulareal
Toralf ZänkerBergisch Gladbach verwandelt altes Industriegelände in neues Schulareal
Die Stadt Bergisch Gladbach hat ein langjährig genutztes Industriegelände an der Sander Straße 37–47 übernommen. Das einst von Metallverarbeitungsbetrieben und Autowerkstätten genutzte Areal war vor dem Kauf im Jahr 2023 teilweise brachgefallen. Nun laufen die Abrissarbeiten, um Platz für eine künftige Bebauung zu schaffen.
Die Geschichte des Geländes reicht bis zu seinen industriellen Ursprüngen zurück: Es beherbergte verschiedene Gewerbebetriebe, bevor es zunehmend verwaiste. Nach dem Erwerb durch die Stadt wurden strenge Auflagen für die Übergabe festgelegt – der Verkäufer muss alle bestehenden Bauwerke vollständig abreißen und sicherstellen, dass das Gelände frei von Altlasten ist.
Ein geotechnischer Bericht sowie ein Abrisskonzept liegen bereits vor; ein Statiker hat zudem die Stabilität der angrenzenden Böschungen bestätigt. Um die Sicherheit der Nachbargrundstücke und Verkehrswege während der Arbeiten zu gewährleisten, wurden entsprechende Schutzmaßnahmen getroffen. Die Abrissarbeiten selbst erfolgen auf Grundlage öffentlich-rechtlicher Genehmigungen, wobei Fachgutachter den Fortschritt in jeder Phase überwachen.
Die Eigentumsübertragung an die Stadt wird erst nach vollständiger Kaufpreiszahlung rechtskräftig. Die Verantwortlichen haben bereits signalisiert, das Gelände neu nutzen zu wollen – etwa für den Bau einer neuen Grundschule. Jede künftige Bebauung muss sich dabei an die örtlichen Bauvorschriften halten, den Charakter des Viertels wahren und eine angemessene Erschließung sicherstellen.
Die Stadt hat zugesichert, die Anwohnerinnen und Anwohner kontinuierlich über die Planungsfortschritte zu informieren. Zudem werden Beteiligungsmöglichkeiten für die Öffentlichkeit geschaffen, sobald das Projekt konkreter wird.
Mit dem Abriss beginnt die Umwandlung des ehemaligen Industrieareals. Sobald das Gelände beräumt ist, könnte es lokale Bedürfnisse decken – eine Grundschule gehört zu den angedachten Nutzungsmöglichkeiten. Weitere Details werden bekannt gegeben, sobald die Stadt ihre Pläne finalisiert und die Bürgerbeteiligung startet.