Bergisch Gladbach investiert in Kultur, Barrierefreiheit und Sport – was sich 2024 ändert
Agata HübelBergisch Gladbach investiert in Kultur, Barrierefreiheit und Sport – was sich 2024 ändert
Bergisch Gladbach kündigt zahlreiche Neuerungen für Kultur- und öffentliche Einrichtungen an. Reparaturen, Neueröffnungen und Förderentscheidungen werden die städtische Infrastruktur in den kommenden Monaten prägen. Einige Projekte, wie die teilweise Wiedereröffnung des Bergischen Museums, stehen bereits für Juni an, während andere noch in der Planung sind.
Ein Teil des Bergischen Museums in Bensberg wird nach kleineren Sanierungsarbeiten, die rund 40.000 Euro kosteten, ab Juni wieder Besucher empfangen. Eine umfassende Modernisierung der elektrischen Anlagen des Museums befindet sich hingegen noch in der Entwicklung – ein Fertigstellungstermin steht bisher nicht fest.
Trotz Haushaltskürzungen bleibt die Kulturförderung der Stadt stabil: Wie gewohnt wurden 20.000 Euro bereitgestellt. Davon erhält das Theas Theater 12.500 Euro, der Puppenpavillon in Bensberg 7.500 Euro.
Auch bei der Barrierefreiheit gibt es Fortschritte: Die Musikschule am Langemarckweg bekommt einen Aufzug, um einen stufenlosen Zugang zu ermöglichen. Zudem werden weitere Stolpersteine verlegt – zur Erinnerung an zwei ermordete Kriegsgefangene sowie an Maria Herbrand, ein Opfer der NS-Gewalt in Hadamar.
Im Sportbereich sind die neuen Beachvolleyballplätze und die Pétanque-Bahn in Katterbach bereits fertiggestellt. Die Turnhalle der Nelson-Mandela-Gesamtschule soll nach elektrischen Modernisierungsarbeiten im Herbst wieder öffnen. Die Karnevalsfeiern 2027 könnten jedoch in Schulturnhallen stattfinden, da die zentrale Werkstatt dann nicht zur Verfügung steht.
Die aktuellen Vorhaben der Stadt umfassen Sanierungen, Barrierefreiheit und kulturelle Erinnerung. Während einige Projekte wie die Elektroarbeiten im Museum noch ohne festen Zeitplan sind, gehen andere – etwa die Turnhalleneröffnung oder die neuen Stolpersteine – zügig voran. Die Förderung für Theater und Museen bleibt gesichert und stärkt so weiterhin das kulturelle Leben in Bergisch Gladbach.






