Bergisch Gladbach gedenkt des Holocaust mit Vorträgen und Infoständen
Agata HübelBergisch Gladbach gedenkt des Holocaust mit Vorträgen und Infoständen
Bergisch Gladbach gedenkt des Internationalen Holocaust-Gedenktags mit einer Reihe von Veranstaltungen Ende Januar. Der Verein für Demokratie und Vielfalt Bergisch Gladbach organisiert einen Gedenkvortrag, während lokale Aktivist:innen einen Informationsstand in der Innenstadt betreiben. Beide Initiativen zielen darauf ab, über die Bedeutung der Erinnerung an den Holocaust mehr als acht Jahrzehnte nach der Befreiung Auschwitz’ zu reflektieren.
Am 27. Januar hält der Komponist und Klimaaktivist Roland Vossebrecker einen Vortrag mit dem Titel „Darum habe ich immer versucht, nicht zu genau hinzuschauen“. Die Veranstaltung findet ab 19:30 Uhr im Gemeinschaftscafé Himmel un Ääd statt, der Eintritt ist frei – die Plätze sind jedoch begrenzt. Eine Anmeldung ist online möglich, Spenden werden optional entgegengenommen. Vossebrecker, bekannt für die Organisation von Benefizkonzerten für Hilfsorganisationen wie Welthungerhilfe und Oxfam, wird der Frage nachgehen, wie die Gesellschaft heute den Opfern des Holocaust auf sinnvolle Weise gedenken kann.
Vor dem Vortrag richten der Verein und die Initiative „Omas gegen Rechts“ am 24. und 31. Januar von 10:00 bis 13:00 Uhr einen Informationsstand in der Fußgängerzone Bergisch Gladbachs ein. Dort erhalten Interessierte Informationen zum Holocaust-Gedenktag und seiner fortwährenden Bedeutung.
Vortrag und Informationsstand sind Teil umfassender Bemühungen, die Öffentlichkeit in die Erinnerungskultur einzubinden. Die Anmeldung für die Veranstaltung am 27. Januar ist weiterhin möglich, während der Stand Raum für direkte Gespräche zum Thema bietet. Beide Aktionen sollen dazu beitragen, dass die historischen Lehren aus dem Holocaust nicht in Vergessenheit geraten.






