Bergisch Gladbach gedenkt der Kriegsopfer und mahnt zum Erhalt der Freiheit
Janin FinkeBergisch Gladbach gedenkt der Kriegsopfer und mahnt zum Erhalt der Freiheit
Bergisch Gladbach gedenkt am Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Gewalt
Mit einer feierlichen Zeremonie hat Bergisch Gladbach am deutschen Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Unterdrückung gedacht. Bürgermeister Marcel Kreutz richtete sich in seiner Rede an die Versammelten und betonte, wie sehr die heute errungene Freiheit in Europa trotz aller Erfolge durch wachsende Unsicherheiten in der Welt bedroht sei.
Die Veranstaltung begann mit einer Reflexion über die menschlichen Kosten von Konflikten. Kreutz unterstrich, dass wahrer Frieden sowohl innere Widerstandskraft als auch gemeinsame Stärke erfordert. Als dringende Mahnung für die Fragilität der globalen Stabilität verwies er auf die anhaltenden Kriege – etwa Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Krise im Nahen Osten und die zunehmenden Spannungen mit den USA.
In einem Appell zur Handlung beschrieb Kreutz Frieden als einen fortwährenden Prozess: "ein dynamisches und ständiges Bemühen, Gewalt zu verringern und durch Recht und Dialog mehr Gerechtigkeit zu schaffen". Er rief zu Solidarität, bürgerlichem Engagement und Zusammenarbeit auf, um die Freiheit zu bewahren.
Im Rahmen der Gedenkfeier wurde auch die Arbeit von Ehrenamtlichen und des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge gewürdigt, der sich weltweit um die Pflege deutscher Kriegsgräber kümmert. In dessen Datenbank sind rund 5,4 Millionen Kriegsopfer verzeichnet – eine wichtige Grundlage für Erinnerung und historische Bildung kommender Generationen.
Der Tag stand im Zeichen der Ehrung vergangener Opfer und der Mahnung zur Wachsamkeit in der Gegenwart. Kreutz' Rede betonte die gemeinsame Verantwortung, den Frieden zu sichern. Die Gedenkveranstaltung endete mit dem erneuten Bekenntnis zu Dialog, Gerechtigkeit und gesellschaftlichem Handeln.






