16 February 2026, 10:15

Bergisch Gladbach bewahrt Fachwerkhäuser durch neue Wohnungsgenossenschaft

Eine Reihe von Stadthäusern in einer Wohngegend mit einem Baum davor, mit Fenstern, Türen, Treppen mit Geländern und umgebenden Pflanzen und Bäumen, mit einer Straße unten und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Bergisch Gladbach bewahrt Fachwerkhäuser durch neue Wohnungsgenossenschaft

Neue Wohnungsgenossenschaft in Bergisch Gladbach gestartet – mit klarem Ziel: Historische Fachwerkhäuser bewahren und nachhaltigen Wohnraum schaffen

In Bergisch Gladbach hat sich eine neue Wohnungsgenossenschaft gegründet, die mit einem deutlichen Auftrag an den Start geht: den Erhalt historischer Stadthäuser und die Schaffung zukunftsfähiger Wohnkonzepte. Über 25 Anwohner nahmen an der Auftaktveranstaltung teil und läuteten damit den Beginn eines gemeinschaftlich getragenen Projekts ein, das die Wohnzukunft der Stadt mitgestalten soll.

Oberste Priorität der Genossenschaft ist der Schutz der traditionellen Fachwerkhäuser – ein Vorhaben, das zum Leuchtturmprojekt werden soll. Zwar steht die genaue Zahl der infrage kommenden Gebäude noch nicht fest, doch bereits jetzt konzentriert sich die Initiative auf drei zentrale Handlungsfelder: Finanzierung, Architektur und Gestaltung sowie Öffentlichkeitsarbeit.

Doch der Ansatz geht über den Denkmalschutz hinaus: Geplant sind auch die Umnutzung leerstehender Immobilien, die Sanierung älterer Gebäude und die Förderung generationenübergreifenden Zusammenwohnens. Sieben thematische Arbeitsgruppen werden diese Ziele strukturiert vorantreiben.

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Um die Bürgerbeteiligung zu stärken, sollen Quartiersbeiräte lokale Bedürfnisse und Anregungen aufnehmen. Die Genossenschaft lädt alle interessierten Anwohner ein, sich mit Fähigkeiten oder Ideen einzubringen. Wer mitmachen möchte, kann sich per E-Mail unter [email protected] melden.

Ziel des Projekts ist es, bezahlbaren, gemeinwohlorientierten Wohnraum zu schaffen – ohne dabei das architektonische Erbe Bergisch Gladbachs aus den Augen zu verlieren. Mit den eingerichteten Arbeitsgruppen und der angestoßenen Bürgerbeteiligung soll das Vorhaben in den kommenden Monaten konkrete Formen annehmen.