Ausgebüxtes Wallaby in Berlin-Spandau hält Behörden in Atem
Ausgebüxtes Wallaby in Berlin-Spandau: Behörden geben Sicherheitshinweise
In Berlin-Spandau, genauer im Ortsteil Kladow, ist ein Wallaby aus dem Besitz seines Halters entkommen. Anwohner und die Polizei konnten das Tier kurzzeitig sehen, bevor es in einem nahegelegenen Wald untertauchte. Die Behörden haben nun Verhaltensregeln für den Fall herausgegeben, dass jemand auf das Tier trifft.
Bei dem entlaufenen Tier handelt es sich vermutlich um ein Wallaby, einen kleineren Verwandten des Kängurus. Die Polizei bestätigte, dass es für Erwachsene keine Gefahr darstelle, riet jedoch Kindern, ruhig zu bleiben, falls sie dem Tier begegnen. Empfohlen wird, sich langsam seitwärts zu bewegen, statt wegzulaufen oder abrupt zu reagieren.
Falls das Wallaby gesichtet wird, sollte die Öffentlichkeit es im Blick behalten und die Beobachtung der Polizei melden. Die Behörden kündigten an, nicht aktiv nach dem Tier zu suchen, möchten aber über seinen Aufenthaltsort informiert werden. Für den unwahrscheinlichen Fall eines Angriffs wird geraten, sofort Deckung zu suchen. Steht keine Deckung zur Verfügung, ist die sicherste Reaktion, sich flach auf den Bauch zu legen, Kopf und Nacken zu schützen und die Beine anzuziehen.
Erstmals wurde das Wallaby von Anwohnern gesehen, bevor es im Wald verschwand. Die Polizei warnte davor, das Tier anzunähern, ihm zuzuwinken oder zu versuchen, sich größer zu machen.
Das Wallaby hält sich weiterhin in den bewaldeten Gebieten Kladows auf. Zwar wird es für Erwachsene nicht als Bedrohung eingestuft, doch werden Kinder und die Allgemeinbevölkerung aufgefordert, die angegebenen Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Wer das Tier sieht, sollte die Polizei kontaktieren – ohne Versuch, es einzufangen oder zu provozieren.






