Asiatische Hornissen: Großes Nest nahe Grundschule in Bergisch Gladbach entdeckt
Toralf ZänkerAsiatische Hornissen: Großes Nest nahe Grundschule in Bergisch Gladbach entdeckt
Asiatisches Hornissennest in Bergisch Gladbach entdeckt – in der Nähe einer Grundschule
In Bergisch Gladbach wurde ein großes Nest der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) entdeckt – und zwar in unmittelbarer Nähe einer Grundschule am Buchmühlenpark. Obwohl die Art nach aktuellen Regelungen nicht mehr offiziell als invasiv eingestuft wird, breitet sie sich weiter in Deutschland aus. Die Behörden rufen nun die Bevölkerung auf, Sichtungen zu melden, da die Hornissen sowohl für Menschen als auch für die heimische Tierwelt eine Gefahr darstellen.
Das Nest befand sich auf einem städtischen Grundstück gegenüber dem Gebäude der Volkshochschule (VHS). Asiatische Hornissen sind für ihre aggressive Verteidigung bekannt – selbst dann, wenn ihre Nester am Boden liegen. Ein einziges Nest kann bis zu 5.000 Tiere beherbergen und in einer Saison etwa 800 Königinnen hervorbringen. Wenn nur zehn Prozent dieser Königinnen neue Nester gründen, könnten im Folgejahr allein in der Region bis zu 80 weitere Nester entstehen.
Neue Regeln: Eigentümer müssen Kosten für Nestentfernung tragen Nach aktualisierten Vorschriften gelten Asiatische Hornissen nicht mehr als invasive Art. Diese Änderung bedeutet, dass Grundstücksbesitzer die Kosten für die Beseitigung von Nestern auf ihrem Gelände nun selbst tragen müssen. Zuständig für die Bearbeitung solcher Fälle sind das Ordnungsamt der Stadt und das Veterinäramt des Kreises.
Der örtliche Imkerverband unterstützt die Bevölkerung mit Rat und Tat – und belohnt Meldungen über Hornissennester sogar mit einem Glas Honig. Weitere Informationen, einschließlich der Kontaktdaten, sind auf der Website des Verbandes zu finden.
Frühe Meldungen sind entscheidend Die Entdeckung des Nestes unterstreicht die zunehmende Verbreitung der Asiatischen Hornisse in Deutschland. Da sich die Nester rasant ausbreiten können, ist eine frühzeitige Meldung entscheidend, um die Ausbreitung einzudämmen. Die Bevölkerung wird aufgefordert, wachsam zu bleiben und bei Sichtungen die zuständigen Stellen zu kontaktieren.






