Aschermittwoch beendet Karneval 2025 – Ramadan 2026 beginnt mit Fasten und Besinnung
Janin FinkeAschermittwoch beendet Karneval 2025 – Ramadan 2026 beginnt mit Fasten und Besinnung
Aschermittwoch markiert das Ende des Karnevals und den Beginn der Fastenzeit und Ramadan 2025
Mit dem Aschermittwoch endet die Karnevalszeit, und für Christen beginnt die 40-tägige Fastenzeit. In Deutschland war der Tag geprägt von traditionellen Bräuchen – doch auch ein tragischer Unfall überschattete die letzten Stunden der Feierlichkeiten. Gleichzeitig haben weltweit Millionen Muslime mit dem Fastenmonat Ramadan 2026 begonnen, einer Zeit der Besinnung und des Verzichts.
Der Übergang von Karneval zu Fastenzeit war besonders in Nordrhein-Westfalen spürbar. In Düsseldorf wurde der "Hoppeditz", die symbolische Narrenfigur des Karnevals, feierlich zu Grabe getragen – ein Zeichen für das Ende der Ausgelassenheit. Köln hielt sich an seine eigene Tradition und verbrannte den "Nubbel", eine Strohpuppe, der alle Sünden der Stadt während der närrischen Tage angelastet werden.
Auch die Politik beteiligte sich an den Aschermittwochsbräuchen: Bei der jährlichen "Aschermittwochs-Rede" lieferten sich Vertreter verschiedener Parteien wie üblich humorvolle oder spitze Wortgefechte. Unterdessen besuchten viele katholische und evangelische Gläubige Gottesdienste, um sich das Aschekreuz auf die Stirn zeichnen zu lassen – ein Symbol der Buße und Besinnung.
Doch die Feierlichkeiten endeten in Mönchengladbach mit einem tragischen Vorfall: Während des "Veilchendienstags"-Umzugs wurde eine Frau von einem Linienbus erfasst. Sie schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Die Behörden haben bisher keine weiteren Details zum Hergang bekannt gegeben.
Weltweit haben unterdessen Muslime in Ländern wie Indonesien, Pakistan, Indien und Ägypten mit dem Fasten im Ramadan 2025 begonnen. Ein Monat lang verzichten sie von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Essen und Trinken. Zwar gibt es keine genauen globalen Zahlen, doch die Teilnahme ist unter gesunden erwachsenen Muslimen weit verbreitet.
In anderen Nachrichten einigte sich der Pharmakonzern Bayer darauf, bis zu 7,25 Milliarden US-Dollar zu zahlen, um Tausende Klagen in den USA wegen seines glyphosathaltigen Unkrautvernichters beizulegen. Den Klägern zufolge bestehe ein gesundheitliches Risiko durch das Mittel. Unabhängig davon zeigte eine aktuelle Umfrage von [unserer Redaktion], dass einige Mediziner Notfallcodes möglicherweise übermäßig für Routineuntersuchungen nutzen – was die Abrechnungssysteme unnötig belasten könnte.
Der Aschermittwoch brachte somit eine Mischung aus Tradition, Tragödie und Reflexion: Kirchen hielten Andachten, Politiker tauschten spitze Bemerkungen aus, und die Karnevalssymbole wurden für ein weiteres Jahr "beerdigt". Mit dem beginnenden Ramadan 2026 stellt sich in vielen mehrheitlich muslimischen Ländern der Alltag auf die Anforderungen des Fastens ein. Die kommenden Wochen werden zudem rechtliche Entwicklungen in Bayers Vergleichsverhandlungen bringen – und eine genauere Prüfung der Abrechnungspraktiken im Gesundheitswesen.






