Aschermittwoch 2025: Nubbel und Hoppeditz brennen – Karneval endet mit Tradition
Salvatore HarloffNubbel-Verbrennung markiert Ende des Straßenkarnevals in Köln - Aschermittwoch 2025: Nubbel und Hoppeditz brennen – Karneval endet mit Tradition
Mit traditionellen Aschermittwoch-Bräuchen sind die Karnevalsfeiern in ganz Deutschland zu Ende gegangen. In Köln versammelten sich die Menschen, um den Nubbel zu verbrennen – eine Strohpuppe, die für die Ausschweifungen der närrischen Tage steht. Gleichzeitig beging Düsseldorf den Tag mit der Verbrennung seiner eigenen Figur, des Hoppeditz.
Die Verbrennung des Nubbels in Köln ist ein langjähriger Karnevalsbrauch. Seit dem 19. Jahrhundert wird dabei eine Strohpuppe über Kneipentüren aufgehängt, die während der Feierlichkeiten dort verbleibt. Diese Figur, die Laster und Unglück verkörpert, wird am Aschermittwoch angezündet – ein symbolischer Reinigungsakt.
Handwerker und Künstler vor Ort fertigen den Nubbel seit jeher aus Stroh und Stoff. Was einst als volkstümlicher Brauch begann, entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem festen Bestandteil des Kölner Karnevals. Während die Puppe in Flammen aufging, verfolgten die Feiernden das Spektakel – ein Zeichen für das Ende der "tollen Tage" und den Beginn der Fastenzeit 2025.
In Düsseldorf fand ein ähnliches Ritual mit der Verbrennung des Hoppeditz statt. Im Gegensatz zum Nubbel soll diese Figur symbolisch am 11. November wiederauferstehen – dem inoffiziellen Start der nächsten Karnevalssaison. Beide Zeremonien markieren den Übergang von ausgelassenem Feiern zu besinnlicher Einkehr mit Beginn der Fastenzeit 2025.
Die Verbrennung der Figuren setzt in beiden Städten den Schlusspunkt unter den Karneval. Die Rituale gelten als öffentlicher Akt der Erneuerung und bereiten den Weg für die ernste Zeit der Fastenperiode 2025. Mit dem Erlöschen der Flammen rückt nun der Fokus auf die Bräuche der kommenden Wochen.






