Arminia Bielefeld wählt neuen Präsidenten und stärkt Vielfalt im Vorstand
Agata HübelArminia Bielefeld wählt neuen Präsidenten und stärkt Vielfalt im Vorstand
Arminia Bielefeld wählt neuen Präsidenten und erweitert Vorstand
Bei der jüngsten Mitgliederversammlung des Vereins hat Arminia Bielefeld einen neuen Präsidenten gewählt und den Vorstand erweitert. Rainer Kobusch, ehemaliger internationaler Bankmanager, übernimmt das Amt von Rainer Schütte nach einer zehnjährigen Amtszeit. Zudem wurde Kathrin Dahnke zur Schatzmeisterin ernannt, was die Repräsentation von Frauen in Führungspositionen stärkt.
Der scheidende Präsident Rainer Schütte blickt auf seine Amtszeit zurück und beschreibt die frühen Jahre als besonders schwierig. Unter seiner Führung erlebte der Verein einen doppelten Abstieg und durchlief harte Spielzeiten in der dritten Liga. Zwar räumte er sachliche Kritik ein, verurteilte jedoch scharf die persönlichen Beleidigungen und Drohungen, denen er während seiner Amtszeit ausgesetzt war.
Die Teilnahme an der Versammlung blieb stabil und stieg nur leicht im Vergleich zu den Vorjahren. Dennoch ist die Mitgliederzahl des Vereins auf fast 30.000 angestiegen – fast doppelt so viele wie noch vor eineinhalb Jahren.
Finanziell verzeichnete die Profifußballabteilung von Arminia Bielefeld im Spieljahr 2024/25 einen Umsatz von über 40 Millionen Euro. Zudem konnte der Verein seine Schulden reduzieren und einen Gewinn von etwas mehr als 2 Millionen Euro erwirtschaften.
Die Wahl von Rainer Kobusch leitet eine neue Ära für Arminia Bielefeld ein, nachdem der Verein ein Jahrzehnt unter der Führung Schüttes stand. Mit wachsender Mitgliederzahl und verbesserten Finanzen blickt der Klub nun unter neuer Leitung in die Zukunft. Die Berufung von Kathrin Dahnke festigt zudem die Vielfalt im Vorstand auf Führungsebene.






