04 February 2026, 22:31

Alexander Felsch wechselt zur IHK Köln und stärkt die regionale Wirtschaft

Eine alte Visitenkarte mit dem Wort 'Leaders' darauf vor einem weißen Hintergrund.

Alexander Felsch wechselt zur IHK Köln und stärkt die regionale Wirtschaft

Alexander Felsch, ehemaliger Oberbürgermeisterkandidat von CDU und FDP für Bergisch Gladbach, übernimmt eine neue Führungsposition in der Region. Nach seiner Niederlage bei der Wahl im September 2023 wird er ab Mitte März die Leitung des IHK-Geschäftsstellen Leverkusen/Rhein-Berg der Industrie- und Handelskammer (IHK) Köln übernehmen – eine Rückkehr in die Region, die ihm seit seinem Wahlkampf ans Herz gewachsen ist.

In seiner neuen Funktion wird sich Felsch darauf konzentrieren, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu stärken und lokale Unternehmen zu unterstützen. Die IHK Köln begrüßt ihn als "außerordentlich wertvolle Bereicherung", insbesondere wegen seiner tiefgreifenden Expertise in den Bereichen Industrie-, Energie- und Umweltpolitik.

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Felschs politische Laufbahn umfasst über ein Jahrzehnt als Geschäftsführer für Wirtschafts- und Umweltpolitik bei unternehmer NRW. Zuvor war er als politischer Berater der CDU-Fraktion im Düsseldorfer Landtag tätig. Zudem beriet er den heutigen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst in wirtschaftlichen Fragen und knüpfte dabei enge Kontakte in der Landes- und Regionalpolitik.

Seine Entscheidung, zur IHK Köln zu wechseln, begründet Felsch mit deren Ruf als größte und einflussreichste Kammer Nordrhein-Westfalens. Die Organisation, bekannt für ihren pragmatischen Ansatz, passt zu Felschs eigenem Stil: klare Kommunikation und lösungsorientiertes Handeln. Auch nach seiner Kandidatur blieb er Bergisch Gladbach verbunden – etwa durch seine Teilnahme an lokalen Veranstaltungen wie der Prinzenproklamation während der Karnevalszeit oder seinen geplanten Feiern in Bensberg am Rosenmontag.

Abseits seiner neuen Rolle gibt es in der lokalen Politik nur geringe Verschiebungen. Die umstrittene Bürgerpartei GL, die bei früheren Wahlen 2,9 Prozent erreichte, hat sich aufgelöst, während Die Linke zwar Kandidaten für höhere Ämter aufstellt, auf lokale Wahlen aber verzichtet. Im Rheinisch-Bergischen Kreis gab es bis Anfang 2026 weder größere wirtschaftliche noch politischen Umbrüche.

Felschs Hauptziel ist es, als Dienstleister für die Unternehmen der Region zu agieren. Er will die politischen Rahmenbedingungen für die Wirtschaft verbessern und dabei seine Erfahrung sowie sein Netzwerk nutzen, um Wachstum und Stabilität zu fördern.

Mit seiner Rückkehr in den Rheinisch-Bergischen Kreis setzt Felsch einen klaren Fokus auf die wirtschaftliche Entwicklung. In seiner Rolle bei der IHK Köln wird er direkt mit Unternehmen und Entscheidungsträgern zusammenarbeiten. Die regionale Wirtschaft erhofft sich von seiner Führung mehr Unterstützung und eine stärkere politische Einbindung.