27 April 2026, 14:17

Aldi Süd baut 1.250 Stellen am Hauptsitz ab – IT-Sparte betroffen

Digitalisierung-Logo mit "Digitalisierung" in der Mitte, umgeben von blauen, schwarzen und gelben Punkten auf weißem Hintergrund.

Aldi Süd baut 1.250 Stellen am Hauptsitz ab – IT-Sparte betroffen

Aldi Süd kündigt Abbau von 1.250 Stellen am Hauptsitz in Mülheim an der Ruhr an

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Der Discounter will vor allem die digitale Sparte Aldi DX verkleinern, die erst vor einem Jahr gegründet wurde, um die IT-Systeme des Unternehmens zu modernisieren. Zwangsentlassungen sind nicht vorgesehen – stattdessen werden freiwillige Aufhebungsverträge angeboten.

Die Handelsgruppe hatte Aldi DX im November 2024 unter dem Projektnamen AHEAD ins Leben gerufen, um eine weltweit einheitliche IT-Struktur aufzubauen. Auf dem Höhepunkt beschäftigte die Abteilung über 4.000 Mitarbeiter. Nun sollen mehr als 1.000 dieser Stellen entfallen, da das Unternehmen Teile seiner Technologieoperationen an externe Dienstleister auslagert.

Betroffen sind auch die Aldi International Services mit Sitz in Salzburg, die als Einkaufsarm der Gruppe grenzüberschreitende Funktionen für das globale Netzwerk von Aldi Süd übernimmt. Trotz der Kürzungen betont das Unternehmen, dass keine betriebsbedingten Kündigungen geplant seien.

In einem damit zusammenhängenden Schritt gab das indische IT-Unternehmen Tata Consultancy Services im November 2025 bekannt, seine Zusammenarbeit mit Aldi Süd auszubauen. Der Technologiekonzern wird eine größere Rolle bei der Unterstützung der digitalen Transformation des Handelsunternehmens übernehmen.

Aldi Süd wird künftig mit weniger hauseigenen IT-Fachkräften arbeiten und stattdessen externe Partnerschaften stärken. Ziel der Umstrukturierung ist es, die Abläufe effizienter zu gestalten – welche konkreten Auswirkungen dies auf die Dienstleistungen haben wird, bleibt jedoch abzuwarten. Die betroffenen Mitarbeiter werden das Unternehmen im Rahmen freiwilliger Vereinbarungen verlassen.

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