Aachener Integrationsprojekt feiert zehn Jahre Erfolg mit jungen Migrant:innen
Janin FinkeAachener Integrationsprojekt feiert zehn Jahre Erfolg mit jungen Migrant:innen
Ein Aachener Projekt unterstützt seit zehn Jahren junge Migrantinnen und Migranten beim Ankommen in Deutschland
Unter dem Namen „Jugendsozialarbeit mit jungen Geflüchteten“ bietet die Initiative Sprachkurse, Berufsberatung und eine unterstützende Gemeinschaft an. Kürzlich stattete Josefine Paul, die Landesministerin für Integration und Flüchtlinge, dem Projekt einen Besuch ab.
Das Programm richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 27 Jahren mit Migrationshintergrund. Täglich werden Deutschkurse auf verschiedenen Niveaustufen angeboten, ergänzt durch berufliche Qualifizierungsmaßnahmen und individuelle Laufbahnberatung. Für junge Migrantinnen ab 15 Jahren gibt es zudem einen geschützten Raum, in dem sie Selbstvertrauen aufbauen und sich mit Gleichgesinnten austauschen können.
In den Ferien wird das Angebot durch zusätzliche Sprachförderung, Berufsvorbereitungskurse und gemeinsame Aktivitäten erweitert. Finanziert wird das Projekt vom Landschaftsverband Rheinland (LVR), der 2023 zudem eine weitere Förderung in Höhe von 97.000 Euro vom nordrhein-westfälischen Ministerium erhielt. Diese finanzielle Sicherheit sowie ein stabiles Team haben dem Vorhaben über ein Jahrzehnt hinweg Kontinuität verliehen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden über Kooperationen mit Berufskollegs, Willkommensschulen und lokalen Einrichtungen vermittelt. Im Mittelpunkt steht dabei praktische Hilfe: die Verbesserung der Sprachkenntnisse, die Erkundung von Berufsperspektiven und die Vermittlung eines Zugehörigkeitsgefühls.
Das Aachener Projekt erweitert kontinuierlich sein Wirkspektrum, indem es Bildung, Ausbildung und soziale Unterstützung verbindet. Mit gesicherter Finanzierung und institutioneller Rückendeckung will es noch mehr jungen Migrantinnen und Migranten den Weg in ein selbstständiges Leben ebnen. Der jüngste Besuch der Ministerin unterstreicht die Bedeutung des Projekts als langfristige Integrationshilfe in der Region.






