Aachen baut bezahlbares Wohnheim für Auszubildende gegen Wohnungsnot
Aachen errichtet neues Wohnheim für Auszubildende, um Wohnungsnot zu mildern
Aachen schafft mit einem neuen Wohnheim für Auszubildende Entlastung im angespannten Wohnungsmarkt für junge Berufsanfänger. Das von der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Gewoge getragene Projekt soll bezahlbaren Wohnraum für Auszubildende bieten, die oft mit langen Fahrwegen oder hohen Mieten zu kämpfen haben – Faktoren, die eine Ausbildung in der Stadt erschweren.
Das Wohnheim wird 112 Plätze zu einem Festpreis von 375 Euro im Monat anbieten, inklusive aller Nebenkosten. Ein Teil der Einheiten ist für Berechtigte mit Wohnberechtigungsschein reserviert, während einige größere Wohnungen zu marktüblichen Konditionen vermietet werden. Bewerbungen sind bis Ende Februar möglich; die ersten Mieter sollen im April einziehen können.
Voraussetzung für die Bewerbung ist ein gültiger Ausbildungsvertrag in Aachen sowie die Vorlage eines Schuldenfreiheitsnachweises. Hintergrund der Initiative ist die zunehmende Abschreckung potenzieller Auszubildender durch die hohen Lebenshaltungskosten in der Stadt. Viele pendeln derzeit weite Strecken zu ihren Ausbildungsbetrieben, was den Alltag zusätzlich belastet.
Die Gewoge plant zudem, das Modell über das Pilotprojekt hinaus auszuweiten. Zwar steht die genaue Zahl künftiger Wohnheime noch nicht fest, doch das Unternehmen will in den kommenden Jahren weitere solche Einrichtungen entwickeln.
Das neue Wohnheim bietet Auszubildenden ab April eine stabile und kostengünstige Wohnalternative. Durch die Verringerung finanzieller und logistischer Hürden könnte das Projekt mehr junge Leute für eine Ausbildung in Aachen gewinnen. Weitere ähnliche Vorhaben sind zu erwarten, während die Stadt die Wohnungsfrage für Nachwuchskräfte angeht.
Neue Details: Standort, Partner und Zeitplan für Bewerbungen enthüllt
Das Projekt der Auszubildendenwohnheime in Aachen enthält nun genaue Details, die in früheren Berichten fehlten. Die 112 Wohnungen werden oberhalb der Burtscheider Brücke in der Nähe des Hauptbahnhofes liegen, wobei jede Einheit 23m² misst. Die Initiative wird von einer Koalition unterstützt, die die Handwerkskammer, IHK, DGB und lokale Gewerkschaften enthält. Bewerbungen laufen bis zum 27. Februar 2026 aus, gefolgt von Besichtigungen im März und Vertragsunterzeichnungen kurz danach.