64-Jährige verliert sechsstellige Summe durch Kryptowährungsbetrug in WhatsApp-Gruppe
Toralf Zänker64-Jährige verliert sechsstellige Summe durch Kryptowährungsbetrug in WhatsApp-Gruppe
Eine 64-jährige Frau aus Wiehl hat einen hohen sechsstelligen Betrag verloren, nachdem sie Opfer eines Kryptowährungsbetrugs geworden war. Der Schwindel nahm seinen Lauf in einer WhatsApp-Gruppe, in der sie nach Anlageberatung suchte – doch statt Rendite war ihr Erspartes innerhalb weniger Tage verschwunden.
Die Frau war zunächst einer WhatsApp-Gruppe beigetreten, die Anlagetipps anbot. Sie begann mit kleinen Kryptowährungstransaktionen und vertraute dabei den Ratschlägen des Gruppenadministrators. Am 6. Januar überwies sie dann einen mittleren sechsstelligen Betrag in eine vom selben Administrator empfohlene Kryptowährung.
Schon am nächsten Tag war ihr gesamtes Investment weg. Als sie ihr Konto am 7. Januar prüfte, zeigte die Bilanz null Euro. Über die Identität des Gruppenverantwortlichen sind keine öffentlichen Angaben bekannt. Die Ermittlungsbehörden untersuchen den Fall, doch die Gelder der Frau gelten weiterhin als verloren.
Der Vorfall unterstreicht die Gefahren unregulierter Anlageberatung über Messengerdienste. Die Polizei warnt davor, Finanztipps von unbekannten Quellen blind zu folgen. Der Fall der Frau zeigt, wie schnell bei Kryptowährungsbetrug große Summen verschwinden können.






