50 Jahre Dormagener Geschichtsvereinigung: Vom Römerkeller zum UNESCO-Welterbe
Salvatore Harloff50 Jahre Dormagener Geschichtsvereinigung: Vom Römerkeller zum UNESCO-Welterbe
Die Dormagener Geschichtsvereinigung hat ihr 50-jähriges Jubiläum mit einer Feier im Römerkeller in St. Michael begangen. Der 1975 gegründete Verein hat maßgeblich dazu beigetragen, die römische Vergangenheit der Stadt zu erforschen und bekannt zu machen. Zu seinen Aktivitäten zählen Führungen, Ausstellungen sowie die Entdeckung eines römischen Reiterkastells, das heute zum UNESCO-Welterbe gehört.
Der Verein wurde 1975 ins Leben gerufen – im selben Jahr wie die Dormagener Stadtverwaltung. Ursprünglich als „Ortsgruppe Niederrheinische Linkes“ eingetragen, widmete er sich von Anfang an der Erforschung der regionalen Geschichte. Bereits in den ersten Jahren stieß man auf das römische Reiterkastell im Stadtzentrum, das 2021 als Teil des UNESCO-Welterbes „Niedergermanischer Limes“ anerkannt wurde.
Im Laufe der Jahrzehnte hat der Verein im Römerkeller und im Historischen Rathaus Ausstellungen konzipiert, die den Welterbe-Status der Region und ihre römischen Wurzeln veranschaulichen. Zudem arbeitet er mit anderen Institutionen zusammen, um thematische Römerführungen in Dormagen anzubieten. Beim Jubiläumsevent am 1. Dezember 2025 wurden die Mitgründer Eberhard Kleinebudde und Hans-Willi Schmidt für ihr langjähriges Engagement geehrt. Weitere Feierlichkeiten sind für 2026 geplant – passend zum fünften Jubiläum der UNESCO-Auszeichnung. Der Verein setzt sich weiterhin durch Forschung und Öffentlichkeitsarbeit für die Bewahrung und Vermittlung des lokalen Kulturerbes ein.
Die Arbeit der Geschichtsvereinigung hat die Verbindung Dormagens zu seiner römischen Geschichte gestärkt. Mit laufenden Ausstellungen, Führungen und künftigen Veranstaltungen bleibt der Verein eine treibende Kraft bei der Pflege des kulturellen Erbes der Stadt. Die Feiern 2026 werden seine Rolle als Hüter dieses Erbes zusätzlich in den Fokus rücken.






