5.000 Menschen feiern in Köln das Ende des Ramadan mit riesigem Iftar-Fest
Salvatore Harloff5.000 Menschen feiern in Köln das Ende des Ramadan mit riesigem Iftar-Fest
Köln feiert das Ende des Ramadan mit einem großen Gemeinschaftsfest in Mülheim
Rund 5.000 Menschen versammelten sich entlang der Keupstraße, um gemeinsam das letzte Iftar-Mahl zu teilen und damit den Abschluss des islamischen Fastenmonats zu begehen. Die Veranstaltung stand für Zusammenhalt und kulturelle Tradition in der Stadt.
Die Initiative Keupstraße organisierte das Fest und richtete eine 300 Meter lange Tafel ein, beladen mit Datteln, Fladenbrot und Baklava. Lokale Unternehmen übernahmen die Kosten, sodass das Mahl für alle offen war. Unter den Gästen befand sich auch Birgül Ücdirem, die extra aus Dortmund angereist war, um mit Freunden und Familie das Fasten zu brechen.
Das traditionelle Iftar begann mit Datteln und Wasser. Oberbürgermeister Torsten Burmester nahm teil, um seine Unterstützung zu zeigen, und betonte die Bedeutung von Toleranz und Gemeinschaftsgeist. Obwohl das Fest des Fastenbrechens, Eid al-Fitr, bereits am folgenden Freitagabend beginnt, ist es in Deutschland 2024 kein offizieller Feiertag.
Die Veranstaltung brachte Tausende zu einem gemeinsamen Moment der Besinnung und des Feierns zusammen. Da es keinen gesetzlichen Feiertag für Eid al-Fitr gibt, war das Gemeinschaftsmahl eine lokale Initiative, um den Anlass gebührend zu würdigen. Veranstalter und Teilnehmer unterstrichen gleichermaßen den Wert des Zusammenkommens über alle Hintergründe hinweg.






