30 Jahre Lebensretter: Wie der LNA-Dienst im Rheinisch-Bergischen Kreis Großschadenslagen meistert
Salvatore Harloff30 Jahre Lebensretter: Wie der LNA-Dienst im Rheinisch-Bergischen Kreis Großschadenslagen meistert
Rheinisch-Bergischer Kreis feiert 30 Jahre Leitenden Notarzt-Dienst (LNA)
Was 1996 mit nur fünf Ärzten begann, ist heute ein Team aus acht Fachkräften – darunter zwei der ursprünglichen Mitglieder, die noch immer im Einsatz sind. Erst kürzlich hat sich der Kreis von der gemeinsamen Struktur mit Bayer Leverkusen gelöst und betreibt nun einen eigenständigen LNA-Dienst.
Der Leitende Notarzt-Dienst spielt eine entscheidende Rolle bei Großschadenslagen, insbesondere bei schweren Verkehrsunfällen mit zahlreichen Verletzten. Die erfahrenen Mediziner beurteilen lebensbedrohliche Verletzungen, steuern die Rettungskräfte, organisieren den Transport der Patienten in die Kliniken und sorgen dafür, dass auch psychologische Erste Hilfe geleistet wird. Zudem übernehmen sie die medizinische und organisatorische Gesamtverantwortung vor Ort.
Jahre lang hat das Team seine Abläufe optimiert, die Ausstattung modernisiert und spezielle Einsatzfahrzeuge eingeführt. Jeder LNA bringt umfangreiche Erfahrung in der Notfallmedizin mit, absolviert spezielle Schulungen und kennt das regionale Gesundheitsnetz genau. Dr. Florian Breuer, Ärztlicher Leiter des Kreises, gehört weiterhin zur Rufbereitschaft. Allein 2025 wurde das Team 22-mal alarmiert. Aktuell besteht es aus sieben Ärzten neben Breuer; durch die jüngste Neuaufstellung kamen vier neue Mitglieder hinzu – ihre Namen wurden jedoch nicht bekannt gegeben.
Nach Jahrzehnten der Zusammenarbeit mit Bayer Leverkusen führt der Rheinisch-Bergische Kreis den LNA-Dienst nun in Eigenregie. Mit einem stärkeren Team und verbesserten Ressourcen bleibt das System eine schnelle und fachkundige Koordinationsstelle in Notfällen. Die 30-jährige Geschichte des Dienstes unterstreicht seine wachsende Bedeutung für die Krisenbewältigung in der Region.






