14 February 2026, 16:23

1. FC Köln muss 98.500 Euro Strafe für Pyro-Chaos in der Bundesliga zahlen

Eine große Menge in einem Stadion hält Fahnen und Banner, mit Leuchtraketen, die Rauch erzeugen, unter einem Dach mit Deckenleuchten und Metallrahmen.

1. FC Köln muss 98.500 Euro Strafe für Pyro-Chaos in der Bundesliga zahlen

Der 1. FC Köln muss eine Strafe in Höhe von 98.500 Euro vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) zahlen, nachdem Fans bei einem jüngsten Bundesliga-Spiel Dutzende Pyrotechnik-Körper gezündet hatten. Der Vorfall ereignete sich im Stadion von Borussia Mönchengladbach, wo der Rauch der Leuchtkörper das Spiel kurzzeitig unterbrechen musste.

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Vor, während und nach der Partie entzündeten Kölner Anhänger mindestens 56 Bengalos und 30 Blitzlichtgeräte. Der dichte Rauch zwang die Spielführung, das Spiel für zwei Minuten zu unterbrechen, bis sich die Sichtverhältnisse wieder besserten.

Das DFB-Sportgericht entschied, dass ein Teil der Strafe durch Sicherheitsverbesserungen ausgeglichen werden kann. Bis zu 32.800 Euro dürfen in die Aufrüstung von Sicherheitsmaßnahmen oder die Verhinderung künftiger Gewalt fließen.

Diese Sanktion reiht sich in ähnliche Strafen gegen andere Bundesliga-Vereine in den vergangenen Jahren ein. Borussia Dortmund wurde 2024 mit 50.000 Euro wegen Fan-Ausschreitungen belegt, während der FC Bayern München 2025 30.000 Euro für Pyrotechnik-Einsätze zahlen musste. RB Leipzig erhielt 2023 eine Strafe von 20.000 Euro nach rassistischen Vorfällen.

Die Entscheidung des DFB unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, Fehlverhalten von Fans im deutschen Fußball einzudämmen. Der 1. FC Köln muss das Problem nun angehen, um weitere Sanktionen zu vermeiden. Ein Teil der Strafe könnte dennoch in die Verbesserung der Stadion-Sicherheit fließen.