1. FC Köln lehnt Millionenangebot für El Mala ab – doch der Transferstreit geht weiter
Agata Hübel1. FC Köln lehnt Millionenangebot für El Mala ab – doch der Transferstreit geht weiter
Brighton & Hove Albion wirbt um Said El Mala vom 1. FC Köln – und legt ein offizielles Angebot über 25–30 Millionen Euro plus Boni vor. Doch der Bundesligist lehnte das Gebot ab, sodass die Zukunft des Spielers weiter ungewiss bleibt. Unterdessen verschärft sich das angespannte Verhältnis zwischen El Mala und Trainer Lukas Kwasniok zunehmend.
Mit starken Leistungen in der vergangenen Saison für Union Berlin – vier Tore und drei Vorlagen in 25 Spielen – hatte El Mala das Interesse mehrerer Premier-League-Klubs geweckt. Seine Form war eine deutliche Steigerung im Vergleich zu seiner vorherigen Zeit beim 1. FC Köln, wo er in 27 Partien lediglich zwei Treffer und eine Vorlage verbuchen konnte. Brightons Versuch, ihn bereits im Januar zu verpflichten, scheiterte zwar, doch der englische Klub bleibt entschlossen, den 22-Jährigen sowie dessen Bruder in diesem Sommer zu holen.
In der aktuellen Spielzeit kam El Mala bisher 21 Mal für Köln zum Einsatz – neunmal stand er in der Startelf, zwölfmal wurde er eingewechselt. Mit sieben Toren und drei Vorlagen zeigte er sich effektiv, doch einen Stammplatz konnte er sich nicht sichern. Seine öffentlichen Andeutungen Ende Januar, er strebe einen Wechsel in die Premier League an, befeuerten die Gerüchteküche zusätzlich.
Die Spannungen zwischen El Mala und Kwasniok sind mittlerweile offen sichtbar. Berichten zufolge verärgerten die Äußerungen des Trainers über die Rolle des Spielers dessen Umfeld. Trotz der angespannten Atmosphäre werden beide am Montag gemeinsam auf dem Kölner Karnevalswagen auftreten – eine demonstrative Show der Einheit nach außen.
Der anhaltende Rummel um El Mala vertieft die Gräben weiter. Da Köln Brightons Angebot zurückwies, steht der Klub nun vor der Herausforderung, den unzufriedenen Talentträger zu halten – oder riskiert im Sommer erneut einen Transferpoker.
Fürs Erste bleibt El Mala beim 1. FC Köln, doch Brightons Hartnäckigkeit deutet darauf hin, dass die Geschichte noch lange nicht vorbei ist. Der Verein muss nicht nur das schwierige Verhältnis zwischen Spieler und Trainer managen, sondern sich auch auf mögliche Sommerverhandlungen vorbereiten. Die Zukunft des 22-Jährigen bleibt eines der meistdiskutierten Themen im deutschen Fußball.






