14 April 2026, 00:19

1.500 Menschen protestieren in Köln gegen Merz' Migrationspolitik und für Asylrechte

Eine Gruppe von Menschen mit Masken, die eine Straße entlanggehen und ein Banner mit Text und Bildern halten, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Polen, einem Kirchturm und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund, was auf einen Protest gegen Rassismus hindeutet.

1.500 Menschen protestieren in Köln gegen Merz' Migrationspolitik und für Asylrechte

Rund 1.500 Menschen versammelten sich am Sonntag, dem 2. November 2025, in Köln, um gegen die Migrationspolitik der Bundesregierung zu protestieren. Die unter dem Motto "Menschenrechte verteidigen – Stoppt Merz' Politik" abgehaltene Kundgebung forderte stärkere Asylrechte und Solidarität mit Migrantinnen und Migranten. Zu den Organisatorinnen und Organisatoren zählten lokale und überregionale Aktivistengruppen, die unverzügliche Änderungen einforderten.

Die Demonstration war Teil einer breiten Protestwelle gegen jüngste Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz zu Migration und Abschiebungen. In der vergangenen Woche hatten in mehreren deutschen Städten ähnliche Kundgebungen stattgefunden, bei denen Kritiker Merz vorwarfen, durch eine Verschärfung der Politik gefährdete Gruppen zu bedrohen.

Die Teilnehmenden in Köln zogen durch die Innenstadt und setzten sich für eine auf Solidarität und offene Migration gegründete Gesellschaft ein. Rednerinnen und Redner auf der Veranstaltung forderten den Ausbau von Rettungseinsätzen für Geflüchtete im Mittelmeer sowie faire Wohnraumpolitik und Gerechtigkeit für Palästina. Viele äußerten zudem scharfe Kritik an der rechtsextremen AfD, der sie vorwarfen, antimigrantische Stimmungen zu schüren.

Veranstaltet wurde die Kundgebung von einem Bündnis verschiedener Initiativen, darunter Seebrücke Köln, Fridays for Future Köln und Medical Solidarity International. Weitere Gruppen wie SOS Humanity, Kölner Spendenkonvoi, Resist Köln und Youth for Climate Köln schlossen sich dem Aufruf an. Die Polizei begleitete die friedliche Demonstration, die ohne gemeldete Zwischenfälle endete.

Der Protest erhöht den Druck auf die Bundesregierung, ihre Haltung zu Migration und Menschenrechten zu überdenken. Angesichts ähnlicher Kundgebungen in mehreren Städten deuteten die Organisatorinnen und Organisatoren an, dass weitere Aktionen folgen könnten. Die gestellten Forderungen – von erweiterten Rettungsmissionen bis hin zu Wohnreformen – spiegeln tiefgreifende Sorgen über die soziale und politische Ausrichtung Deutschlands wider.

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