1.200 Feuerwehrleute marschieren 25 Kilometer für brandverletzte Kinder
Salvatore Harloff1.200 Feuerwehrleute marschieren 25 Kilometer für brandverletzte Kinder
Über 1.200 Feuerwehrleute und Auszubildende nahmen an 25-Kilometer-Wohltätigkeitsmarsch teil
Am Freitag beteiligten sich mehr als 1.200 Feuerwehrkräfte und angehende Einsatzkräfte an einem 25 Kilometer langen Spendenmarsch. Die unter dem Motto "Blaulicht-Schritte" organisierte Aktion sollte Gelder für Kinder sammeln, die sich von Brandverletzungen erholen. Die Teilnehmer legten die Strecke von Rheinberg nach Duisburg-Meiderich in voller Schutzausrüstung zurück, um auf die körperlichen Belastungen im Rettungsdienst aufmerksam zu machen.
Der Marsch startete um 7:30 Uhr mit 1.247 Feuerwehrleuten und Auszubildenden aus Werkfeuerwehren, die sich auf den Weg machten. Ihr Ziel: die Unterstützung von Paulinchen e.V., einer Initiative, die Familien von brandverletzten Kindern hilft und sich für Unfallprävention einsetzt.
Jährlich erleiden in Deutschland über 30.000 Kinder Verbrennungen oder Verbrühungen. Rund 7.000 dieser Fälle sind so schwer, dass ein Krankenhausaufenthalt nötig wird. Der Verein begleitet Betroffene langfristig während der Rehabilitation und arbeitet mit Aufklärungsmaßnahmen daran, Unfälle zu verringern.
Durch die Bewältigung des Marsches in voller Einsatzmontur zeigten die Teilnehmer die Ausdauer, die in realen Notfällen gefragt ist. Die anstrengenden Bedingungen spiegelten die Anforderungen ihres Berufsalltags wider.
Sämtliche Einnahmen aus den "Blaulicht-Schritten" kommen direkt Paulinchen e.V. zugute. Die Mittel fließen in die Rehabilitation von Kindern und Präventionsprogramme im ganzen Land. Feuerwehrleute aus dem Kreis Wesel und dem Ruhrgebiet trugen maßgeblich zur Aktion bei.






